DIE ZAUBERFLÖTE - Römersteinbruch St. Margarethen 2010

Premiere am 14. Juli 2010

Bühnenbild "Zauberflöte"

Viel Wetterglück am Samstag, dem 17.7.2010 -- wenige Minuten nachdem das Feuerwerk gezündet war, öffnete der Himmel seine Schleusen und das schon den ganzen Nachmittag/Abend über angekündigte Gewitter ging über dem Steinbruch nieder. Nichts desto trotz:

 

Eine wunderbare Vorstellung mit auch ungeplanten Highlight, die sogar die Bühnenstars zu spontanem Lachen verführte. Aus der Taubenschar, die zu Beginn der Vorstellung ihren Flug in Papagenos Vogelkäfig absolviert löst sich eine Taube und genießt wahre "Vogelfrei" Zeit - unter anderem mit der Landung auf dem Kopf eines Darstellers, was zur allgemeinen Belustigung beigetragen hat.

 

Gratulation zur gelungenen Inszenierung und vorallem zum grandiosen Bühnenbild!

 

 

Erster Aufzug
Als sich Prinz Tamino auf der Jagd befindet, verirrt er sich und wird plötzlich von einer riesigen Schlange verfolgt. Er ruft um Hilfe und fällt vor Angst und Erschöpfung in Ohnmacht. Drei Damen aus dem Gefolge der Königin der Nacht tauchen auf und töten in letzter Sekunde die Riesenschlange. Als der Prinz wieder erwacht, trifft er auf Papageno, dem gefiederten Menschen, der ihn im Glauben lässt sein Lebensretter zu sein. Auf der Stelle erscheinen wieder die drei Damen, entlarven den Lügner und bestrafen ihn, indem sie ihm ein Schloss vor den Mund hängen. Für Tamino haben sie ein Bildnis von Pamina, der Tochter der Königin der Nacht, in deren Antlitz er sich sogleich verliebt. Die Königin der Nacht erscheint in fulminanter Manier und verspricht Tamino die Hand ihrer Tochter, falls er diese aus dem Palast des Sarastro befreit. Tamino erklärt sich dazu bereit und empfängt für das kühne Vorhaben eine Zauberflöte. Papageno wird als sein Begleiter auserkoren, vom Schloss vor dem Mund erlöst und mit einem zauberkräftigen Glockenspiel ausgestattet. Drei Knaben weisen den beiden den Weg in Sarastros Palast.

Im Palast stellt Monostatos, der Diener des Sarasto, Pamina nach und er erschrickt immens, als aus heiterem Himmel, Papageno vor ihm steht. Sie halten sich gegenseitig für den Teufel und fliehen. Papageno aber kehrt zurück und erzählt Pamina, dass Prinz Tamino sie liebt und sie befreien will.

Inzwischen ist Tamino bei drei Tempeln angelangt und spielt auf seiner Flöte. Pamina und Papageno hören die Klänge, folgen ihnen und fallen dabei in die Hände Monostatos und seinen Sklaven. Die Töne der Flöte verzaubern jedoch die Bösen und diese ziehen unaufhörlich tanzend ab. Tamino und Pamina umarmen sich, und als Sarastro erscheint gibt er Pamina zu verstehen, dass sie nicht zu ihrer Mutter zurückkehren soll.

 

Zweiter Aufzug
Bei einer feierlichen Versammlung verkündet Sarastro die große Liebe zwischen Pamina und Tamino. Um in den Tempel der Weisheit einzutreten, müssen Tamino und Papageno eine Reihe von Prüfungen bestehen. Die erste Prüfung befiehlt Stillschweigen. Tamino schweigt sofort beharrlich, Papageno aber plaudert munter drauf los.

Während sich Monostatos wieder einmal an Pamina heranpirscht, wird er von der Königin der Nacht gestört und versteckt sich. Er beobachtet, wie die Königin ihrer Tochter einen Dolch aufnötigt, mit dem sie Sarastro töten soll, unter dem Vorwand dass ansonsten Tamino für sie unerreichbar bleibe. In Wahrheit will sich die Königin den machtvollen Sonnenkreis von Sarastro einverleiben. Die Königin entschwindet, Monostatos entreißt Pamina den Dolch und zwingt sie im zu Willen sein, da er sie ansonsten verraten will. Sarastro kommt und greift helfend ein.

Die zweite Prüfung gebietet Tamino und Papageno ebenso zu schweigen. Ein altes hässliches Weib taucht auf und erzählt, dass ihr Liebhaber Papageno heißt. Es donnert, die Alte verschwindet und Tamino spielt in Gedanken vertieft auf seiner Flöte. Die Klänge locken Pamina herbei. Tamino schweigt eisern, was Pamina an seiner Liebe zu ihr zweifeln lässt. Die restlichen Aufgaben meistert Tamino alleine.

Als Papageno das alte Weib wieder vor Augen tritt verwandelt sie sich plötzlich in die hübsche Papagena. Die Priester aber meinen, dass Papageno der schönen Frau noch nicht würdig sei.
Inzwischen versucht die todunglückliche Pamina sich das Leben zu nehmen. Die drei Knaben entreißen ihr den Dolch, bringen sie zu Tamino und versichern ihr, dass dieser sie liebt.
Pagageno macht sich unterdessen auf die Suche nach Papagena, und weil er sie nicht findet ist er des Lebens müde. Die drei Knaben retten ihn und raten ihm das Glockenspiel zu verwenden. Die Töne erklingen, Papagena erscheint und die beiden liegen sich in den Armen.

Unversehens dringen die Königin der Nacht, die drei Damen und Monostatos in den Tempel ein, um Sarastro ins Verderben zu stürzen. Sarastro kommt ihren Plänen zuvor und Blitz und Donner zerschmettern die Frevler. Sonnenstrahlen bringen helle Freude und Tamino und Pamina werden in den Kreis der Eingeweihten aufgenommen.